Lokalmatador Kölbing verliert unglücklich

Starnberg, 19. August 2020. Die Starnberg Open hat seinen Sieger gekürt. Der Amateur Marc Hammer der Beste nach 54 Loch im GC Starnberg. Mit 16 unter Par siegt der Mannheimer vor dem Münchner Thomas Rosenmüller und dem Habsberger Amateur Leon Breimer.

Sieger Hammer spielte die gesamte Woche konstant gutes Golf. Mit Runden von 66, 64 und 67 Schlägen war er auf den blitzschnellen Starnberger Grüns des Starnberger Golf Clubs nicht zu schlagen. Auch die starke Schlussrunde von Thomas Rosenmüller mit 64 Schlägen reichte nicht aus um Hammer den Titel Starnberg Open Sieger 2020 streitig zu machen. Für Rosenmüller keine neue Erfahrung: Der Platz des GC Starnberg liegt ihm, scheiterte er schon 2019 ganz knapp am Titelgewinn in Starnberg – damals noch als Amateur. Allzu traurig wird er dennoch nicht sein. Mit dem diesjährigen 2. Platz schiebt sich Rosenmüller auf Platz Zwei der Order of Merit und kommt so dem Ziel einen Schritt näher einen der begehrten drei Qualifikationsplätze für die Challenge Tour zu erhalten.

Nicht so glücklich lief der letzte Tag für den Lokalmatador Jonas Kölbing vom GC Starnberg. Auf dem geteilten ersten Platz nach zwei Runden startete Kölbing mit viel Motivation in die Finalrunde. Schon die ersten neun Loch waren eine Achterbahnfahrt – spielerisch und emotional. So startete Kölbing mit zwei Birdies bevor ihn ein Doppelbogey an Loch 4 wieder auf null setzte. Aber davon ließ sich Kölbing nicht beirren und feuerte drei Birdies hinterher. Zurück in der Führungsposition kassierte Kölbing erneut ein Doppelbogey. Dennoch blieb Starnberger dran und schob sich zwischenzeitlich wieder auf den geteilten ersten Platz bevor das Podiumstrio Hammer, Rosenmüller und Breimer auf dem letzten Loche noch einmal Gas gaben und so am Lokalmatador vorbeizogen. Ein unglücklicher vierter Platz stand dem Starnberger nun zu buche.

Der GC Starnberg freut sich über die vielen lobenden Statements der Spieler über die herausragende Qualität des Platzes, Services und der neuen Gastronomen der Villa Borghese. Trotz Corona wurden den jungen Spielern die Möglichkeit gegeben Ihren Beruf auszuüben und in Starnberg konnte man Spitzensport der Extra Klasse beobachten. Leider nur von der Ferne, denn noch immer sind Zuschauer bei Profisport Veranstaltungen verboten.

„Es hat Spaß gemacht, sich auf diesem tollen Platz Birdiechancen zu erarbeiten und die dann auf den schnellen, treuen Grüns auch verwandeln zu können“, so Hammer. „Ich habe heute alle Grüns getroffen und sehr präzise Drives gehabt. Außerdem hatte ich die Geschwindigkeit der Grüns gut im Griff“, so der Sieger. „Das Turnier zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und auch gewinnen kann.“ Der Wechsel ins Profilager ist allerdings frühestens 2022 geplant: „Nächstes Jahr spiele ich sicher noch als Amateur.“